Über

Mein Name ist Robin Engelhardt, ich bin 18 Jahre alt und besuche die zwölfte Klasse des Gymnasiums Ditzingen. Im Sommer 2014 hatte ich durch Zufall meine erste Begegnung mit einem Tesla Model S. Nach einer kurzen Probefahrt und einem Gespräch mit dem Besitzer war mir klar: Wir brauchen so ein Auto! Natürlich war mir auch klar, dass meine Eltern niemals ein 100.000€ teures Auto kaufen würden. Trotzdem ließ mich Tesla nicht los - deshalb begann ich Recherchen, auch über die Elektromobilität im Allgemeinen. So erfuhr ich, dass der Strom an Tesla Superchargern (spezielle Schnellladestationen) gratis ist. Als ich ein paar Tage später mit meinem Vater an der Tankstelle sah, wie Euro um Euro in den Tank flossen, machte es bei mir „Klick“. Ich berechnete die jährlichen Unterhaltskosten unserer bisherigen Fahrzeuge und verglich diese mit den Unterhaltskosten eines Tesla Model S. Ergebnis: Die jährlichen Einsparungen durch niedrigere Energie- und Wartungskosten würden mehr als 10.000€ betragen – wodurch der Mehrpreis des Tesla in wenigen Jahren kompensiert werden würde. Um diese Erkenntnis zu untermauern, verfasste ich eine Ausarbeitung, die unsere Anforderungen an E-Fahrzeuge definiert, alle am Markt befindlichen E-Modelle vergleicht und die für uns passenden Modelle herausarbeitet. Seitdem fährt meine Mutter einen Renault Zoe und mein Vater einen Tesla Model S. Ich beschäftige mich natürlich nicht nur mit der Elektromobilität in der Firma meiner Eltern, sondern auch mit der Situation der Elektromobilität in Deutschland. Deswegen besuche ich regelmäßig Veranstaltungen, um neue Kontakte zu knüpfen und mich weiterzubilden. Das Highlight war sicher die „nationale Konferenz Elektromobilität 2015“, auf der ich ein Foto mit Kanzlerin Merkel machen durfte und viele interessante Menschen kennengelernt habe. Nachdem wir unser Tesla Model S ein Jahr hatten, habe ich meine Erkenntnisse in der Studie: „50.000 elektrische Kilometer – nie wieder tanken!“ zusammengefasst. Diese schlug in der Branche hohe Wellen, weil ich einerseits aufzeigte, dass Elektroautos (entgegen vieler Behauptungen aus der hiesigen Politik und Autoindustrie) schon heute langstreckentauglich sind, und andererseits die deutschen Autobauer recht deutlich kritisiert habe. Als Reaktion darauf wurde ich in den wissenschaftlichen Beirat des Bundesverbandes eMobilität berufen und habe diesen im Frühjahr 2017 auf der „Conference on Future Automotive Technology“ (CoFAT) in München bei einer Podiumsdiskussion vertreten. Ich möchte möglichst vielen Menschen zeigen, dass die Elektromobilität in vielen Fällen schon heute eine Alternative zum konventionellen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor sein kann und freue mich sehr, Ihre Fragen zu beantworten.

Mein Elektroauto

Tesla Model S 90D, Renault Zoe

Darin kenne ich mich gut aus

Ladeinfrastruktur, smart grid, Tesla, Elektroautos in Unternehmen und im Langstreckenbetrieb